Samstag, 13. September 2014

Herrjottsbeäß Flieesch im Bröttsche - Cheeseburger mit amerikanischem Kappes




Tach meine Lieben,
 
heute geht et mal über den großen Teich. Leider muss ich gestehen, dass ich ein totaler Fastfoodjunkie bin. Es gab Zeiten, da bin ich mit meinen Freundinnen morgens im Schlafanzug zur goldenen Möwe gefahren. Vielleicht sollte ich sagen, dass wir nur den Drive-In benutzt haben. ;-) Gehäuft kam es in einem Jahr um Halloween dazu. Da gab es nämlich dort einen "Monster-Mäc".  Bestimmt 15 von diesen Dingern habe ich verdrückt! Er war aber auch einfach himmlisch. *Träum* Gab es danach nie wieder...
 
Gute 13 Jahre später fahre ich weder im Schlafanzug noch angezogen zur goldenen Möwe. Na gut, 3 - 4  mal im Jahr gönne ich mir den Doppelstöckigen, aber auch nur, weil die Soße so lecker ist. Heute gehe ich in Burgerläden mit Stempel "100% Homemade", die im Moment wie Unkraut aus dem Boden sprießen - und das sogar hier im Exil - oder ich mach ihn einfach selber.
 
Es sei gesagt, dass ich "Alles" selbst herstelle. Aber das ist  definitiv kein muss. Macht ihr ruhig wie ihr mögt und könnt. Ich stelle euch an dieser Stelle nur den Burger vor. Die Buns werde ich in einem anderen Post vorstellen, da das Ganze sonst hier Überhand nehmen würde.
 
Für 4 normale Esser:
 
4 Buns ,selbst gebacken oder selbst gekauft
pro Burger mind. 120 g Rinderhack, nicht ganz so mager
4 dickere Scheiben Cheddar, geht aber auch jeder andere gut schmelzende Käse
1 kleiner Spitzkohl
2 Möhren
1 große rote Zwiebel
ca. 4 EL Mayo, selbst gemacht oder gekauft
2 - 3 EL Weißweinessig
Salz & Pfeffer
 
Amerikanischer Krautsalat (Coleslaw):
 
Spitzkohl in dünne Streifen schneiden, Möhren fein hobeln, Zwiebeln klitzeklein schneiden. Mit Mayo und Essig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ungefähr 30 Minuten ziehen lassen. Zieht er zu lange, wird er matschig. - Normalerweise wird ein Coleslaw mit Weißkohl gemacht, aber dann muss er über Nacht stehen -
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Patties:
Hack mit Salz und Pfeffer würzen - eventuell abschmecken (ich kann es roh probieren) -  und zu Patties formen. Ich habe mir dazu mal für ein Zehnerle eine Pressform gekauft, es geht aber natürlich auch von Hand.
 
Den Grill anwerfen, geht zur Not aber auch in der Pfanne. Die Patties von jeder Seite ca. 5 Minuten grillen. Nicht zu lang, sonst könnten sie zäh werden. Bei der Wende könnt ihr den Käse schon fast mit auf die Patties geben. Bei uns darf das Fleisch auch gerne noch etwas rosa sein, kaufe aber auch immer frisches Hack beim Metzger. Kurz vor Ende der Grillzeit die Bröttschen rasch mitrösten.
 
Schichten:
 
Bun-Boden, Patty mit Käse, Kappes und Bun-Deckel!!! Und es braucht wirklich keinen Ketchup, der würde alles nur übertünchen.

Tipp: Ich lege das Patty so auf das Bröttschen, dass
der Käse unten auf dem Bröttschenboden liegt und lege dann den Deckel oben auf das Fleisch drauf, damit der Deckel nicht am Käse kleben bleibt und jeder sich selber den Salat darauf machen kann.  Vielleicht sieht man es auf dem Bild auch.
 
 
Joote Hunger,
 

Katharina
 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)
 
 
 
 

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